Hier findest du immer wieder neue und nützliche Tipps rund um's Auto!
🆘 Starthilfe geben: So überbrückst du dein Auto richtig
Wenn dein Auto an kalten Tagen nicht anspringt, liegt das oft an einer schwachen Batterie. Um wieder mobil zu sein, brauchst du ein Starthilfekabel und ein zweites Auto (Spenderfahrzeug).
⚠️ Wichtige Vorbereitung
Sicherheit zuerst: Steht dein Auto an einer unübersichtlichen oder befahrenen Stelle, musst du Warndreieck aufstellen und eine Warnweste anziehen.
Spannung prüfen: Die Batteriespannung (meist 12 Volt bei PKW) beider Autos muss identisch sein. Überbrücke einen 12-Volt-PKW nicht mit einem 24-Volt-LKW.

🚀 Die Schritt-für-Schritt-Anleitung
1. Rotes Kabel: Plus an Plus
- Verbinde die rote Klemme mit dem Pluspol () des Spenderautos.
- Verbinde das andere Ende des roten Kabels mit dem Pluspol () deines Pannenautos.
2. Schwarzes Kabel: Minus und Masse
- Verbinde die schwarze Klemme mit dem Minuspol ( ) des Spenderautos.
- Verbinde das andere Ende des schwarzen Kabels mit dem Massepunkt (meist ein fester, unlackierter Metallpunkt am Motorblock oder der Karosserie) deines Pannenautos. Nicht am Minuspol der leeren Batterie anklemmen!
3. Motoren starten
- Starte den Motor des Spenderautos und lasse ihn kurz laufen.
- Starte danach dein Pannenauto. Klappt es nicht sofort, warte kurz und versuche es erneut.
- ❗ Achtung: Springt dein Auto nach dem dritten Versuch nicht an, solltest du professionelle Hilfe rufen, um Schäden zu vermeiden.
4. Kabel entfernen (in umgekehrter Reihenfolge!)
- Lasse beide Autos noch kurz laufen.
- Schalte im Pannenauto große Verbraucher (wie Licht und Gebläse) ein. Das schützt die Bordelektronik beim Abklemmen.
- Entferne zuerst das schwarze Kabel (Massepunkt des Pannenautos, dann Minuspol des Spenderautos).
- Entferne danach das rote Kabel (Pluspol des Pannenautos, dann Pluspol des Spenderautos).
5. Fahren und Laden
- Schalte die eingeschalteten Verbraucher ab.
- Fahre jetzt 30 bis 60 Minuten, damit sich deine Batterie wieder ausreichend aufladen kann.
Autotechnik - Einfach erklärt.
Die verschiedenen Auto-Antriebsarten untereilen sich in Verbrennungsmotoren (Benzin/Diesel), Elektroautos (BEV) und Hybridvarianten. Während BEVs rein elektrisch fahren, kombinieren Hybride Verbrenner und E-Motor.
Hier sind die wichtigsten Antriebsarten im Überblick:
- Verbrennungsmotor (Benzin/Diesel): Der klassische Antrieb, bei dem fossile Kraftstoffe im Motor verbrannt werden. Sie bieten hohe Reichweiten, sind aber weniger effizient im Stadtverkehr und stossen CO2 aus.
- Elektroantrieb (BEV - Battery Electric Vehicle): Diese Fahrzeuge nutzen ausschliesslich einen oder mehrere Elektromotoren und eine grosse Batterie, die extern aufgeladen wird. Sie fahren emissionsfrei und leise.
- Hybridantrieb (HEV - Hybrid Electric Vehicle): Eine Kombination aus Verbrennungsmotor und einem kleinen E-Motor. Die Batterie wird durch Bremsenergie (Rekuperation) oder den Verbrennungsmotor aufgeladen. Ideal dafür, wenn keine Möglichkeit besteht das Fahrzeug an einer Steckdose aufladen zu können.
- Plug-in-Hybrid (PHEV - Plug-in Hybrid Electric Vehicle): Kombiniert Verbrenner und E-Motor mit einer grösseren Batterie, die extern an der Steckdose aufgeladen werden kann. Sie ermöglichen längere Strecken (oft zwischen 40-80km) rein elektrisch zu fahren, sind aber schwerer und der Verbrauch bei leerer Batterie oft höher.
- Mild-Hybrid (MHEV - Mild Hybrid Electric Vehicle): Der E-Motor unterstützt den Verbrenner beim Anfahren und Beschleunigen, kann das Auto aber in der Regel nicht allein antreiben. Es dient primär der Kraftstoffersparnis und ist oft mit einem 48-Volt System ausgestattet.
- Brennstoffzelle/Wasserstoff (FCEV - Fuell Cell Electric Vehicle): Ein Elektroauto, das seinen Strom durch eine chemische Reaktion von Wasserstoff und Sauerstoff erzeugt. In der Brennstoffzelle reagiert der Wasserstoff auf dem Tank mit Sauerstoff (O2) aus der Umgebungsluft. Es findet keine Verbrennung mit offener Flamme statt, sondern eine elektrochemische Reaktion. Mit der dadurch gewonnen elektrischen Energie wird ein Elektromotor angetrieben. Übrig bleibt völlig unschädlicher Wasserdampf. Es bietet hohe Reichweiten und schnelles Tanken.
- Erdgas/Autogas (CNG/LPG): Motoren, die mit Gas betrieben werden. Sie gelten als umweltfreundlicher als Benzin/Diesel, haben aber ein dünneres Tankstellennetz